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Erstmals alle drei Nashornjungtiere in der Freianlage im Serengeti Park

(c) Serengeti Park
(c) Serengeti Park

Hodenhagen (20.06.17): Endlich war es soweit! Der kleine Tayo ist knapp vier Monate alt und durfte am Dienstag (20.06.2017) erstmals mit seiner Mutter Uzuri (*27.06.2005) in die Freianlage. Tayo ist am 03. März in Hodenhagen geboren und damit die 48. Breitmaulnashorn-Geburt seit Gründung des Parks 1974.

Auf der Freianlage hatte Tayo erstmals direkten Kontakt zu seinen Halbgeschwistern Akono (*07.09.2016) und Moana (*26.12.2016), sowie dem Rest der Breitmaulnashornherde haben. Akono und Moana sind bereits seit einigen Wochen täglich in der Freianlage und haben diese schon ausführlich erkundet.

Zunächst hat Tayo das Vorgehege nur zögerlich verlassen und ist eng an seiner Mutter geblieben. Direkt am Tor wurde er schon von seinem Halbbruder Akono begrüßt und erstmal gründlich beschnuppert. Nachdem Tayo die ersten Schritte auf die grüne Wiese der knapp 15 Hektar großen Freianlage gemacht hat, gab es kein Halten mehr: Rasant flitzte er die Hügel auf und ab!

Auch der erste direkte Kontakt mit seiner Halbschwester Moana verlief völlig entspannt. Moana graste genüsslich vor sich hin und schien von den Spielaufforderungen ihres kleinen Bruders zunächst unbeeindruckt.

Nach der ersten großen Erkundung hat sich Tayo gemeinsam mit seiner Mutter Uzuri ein ruhiges Schattenplätzchen gesucht. Hier legte er einen erholsamen Mittagsschlaf ein, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Mutter Uzuri blieb stets mit wachsamem Auge neben ihrem kleinen Schützling.

„Wir freuen uns, dass Tayos Eingliederung in die Herde so gut verlaufen ist und dass auch seine Tanten alle ein schützendes Auge auf ihn werfen! Tayo wird den Sommer draußen sicherlich genießen und sich neugierig die Gäste des Parks anschauen.“, sagt Nashornpflegerin Sabrina Wietzke mit einem Lächeln.

Bedingt durch seine weitläufigen Flächen und die naturnahe und artgerechte Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. „Wir sind stolz auf die Erfolge unserer Breitmaulnashorn-Zucht. Da die südlichen Breitmaulnashörner auf der Roten Liste der IUCN als ‚potentiell gefährdet‘ eingestuft sind, freuen wir uns natürlich besonders über die zahlreichen Geburten gesunder und kräftiger Jungtiere bei uns.“, so Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe.

Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen südlichen Breitmaulnashörnern (Ceratotherium simum simum) am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten, um die genetische Diversität zu erhalten.  Im Serengeti-Park leben zehn Breitmaulnashörner.

(c) Pressemitteilung Serengeti Park, 20. Juni 2017

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