Falls du bei deinem letzten Besuch im Toverland mehr Zeit in der Warteschlange von Maximus’ Blitz Bahn verbracht hast als bei der eigentlichen Fahrt, gibt es gute Nachrichten für dich. Wie Brancheninsider berichten, plant der Freizeitpark in Sevenum eine signifikante Modernisierung der beliebten Attraktion. Die derzeitige Bobkart-Bahn, die 2015 vom deutschen Hersteller Wiegand errichtet wurde, soll durch ein neues System der niederländischen Firma ETF Ride Systems ersetzt werden. Hintergrund dieser Entscheidung sind die anhaltenden technischen Komplikationen sowie eine Kapazität, die dem wachsenden Besucheraufkommen des Parks schlichtweg nicht mehr gewachsen ist.
Die geplante Neuerung verspricht eine elegante Lösung für dieses logistische Nadelöhr. Toverland kooperiert hierfür mit ETF Ride Systems, einem Unternehmen aus der direkten Nachbarschaft in Nederweert, das unter anderem für die Entwicklung des preisgekrönten Darkrides „Symbolica“ in Efteling bekannt ist. Das Ziel der Ingenieure ist es, den beliebten Charakter und das visuelle Erscheinungsbild der bestehenden Bahn beizubehalten, während das technische Herzstück komplett ausgetauscht wird. Eine der wichtigsten Neuerungen wird ein kontinuierliches Fördersystem im Einstiegsbereich sein. Das bedeutet für dich: Die Fahrzeuge halten beim Einsteigen nicht mehr komplett an, was den Durchlauf erhöht und die Wartezeit spürbar verkürzen dürfte.
Toverland & ETF Ride Systems – Strategische Synergien und regionale Expertise für Maximus’ Blitz Bahn
Die Zusammenarbeit zwischen dem Toverland und ETF Ride Systems kommt nicht völlig überraschend. Nachdem der langjährige Eigentümer von ETF, Ruud Koppens, im Jahr 2024 in den Ruhestand trat, wurde die Firma von der Muttergesellschaft des liechtensteinischen Branchengiganten Intamin Amusement Rides übernommen.
Interessant ist hierbei eine finanzielle Verflechtung: Koppens hielt bereits im Jahr 2023 Anleihen des Parks im Wert von mehreren Millionen Euro (damals als Betrag in Millionenhöhe deklariert), um zukünftige Investitionen zu stützen. Auch wenn eine offizielle Bestätigung des Parks noch aussteht, deutet alles darauf hin, dass hier die Weichen für eine technisch stabilere Zukunft gestellt werden. Eine Sprecherin bestätigte bereits, dass man sich für einen Attraktionstyp entschieden habe, der die Stärken von Maximus’ Blitz Bahn bewahrt, aber technisch auf einem moderneren Fundament steht.
Ein Blick auf den Park: Magie mit System
Das Toverland hat sich seit seiner Eröffnung von einem regionalen Geheimtipp zu einer festen Größe in der europäischen Freizeitparklandschaft entwickelt. Der Park zeichnet sich durch seine thematische Vielfalt aus, die von der Welt der Sagen in „Ithaka“ bis hin zum mystischen „Avalon“ reicht. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Indoor-Bereichen und weitläufigen Outdoor-Arealen, die einen Besuch wetterunabhängig machen. Die Detailtiefe in der Gestaltung sorgt dafür, dass du als Besucher komplett in die verschiedenen Geschichten eintauchen kannst.
Warum sich ein Besuch für dich lohnt
Ein Besuch im Toverland lohnt sich insbesondere wegen der hohen Qualität des Storytellings und der abwechslungsreichen Attraktionen. Während Adrenalin-Suchende bei der Holzachterbahn „Troy“ oder dem Wing Coaster „Fēnix“ auf ihre Kosten kommen, bietet der Park gleichzeitig eine Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die geplante Modernisierung von Maximus’ Blitz Bahn zeigt zudem, dass der Park aktiv in die Optimierung des Gäste-Erlebnisses investiert, um den Komfort stetig zu verbessern. Es ist genau dieser Anspruch an Perfektion, der das Toverland zu einem Ziel macht, das man immer wieder gerne ansteuert.
Was denkst du über diesen Schritt? Ist eine höhere Kapazität den Abschied von der ursprünglichen Technik wert oder wirst du das alte System vermissen? Schreib uns deine Meinung dazu gerne in die Kommentare!
Quelle: Looopings, 10. Januar 2026








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