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Fort des Pirates, Bateau des Corsaires und 500 Wasserdüsen: Das steckt hinter dem großen Umbau im Jardin d’Acclimatation

© Jardin d'Acclimatation
© Jardin d'Acclimatation

Jardin d’Acclimatation in Paris bekommt ein komplett neues Herzstück, und das lohnt sich gleich mehrfach anzuschauen.

Der traditionsreiche Freizeitpark am Rande des Bois de Boulogne steckt mitten in einer umfangreichen Modernisierung. Jetzt ist klar, was auf dem Gelände der alten Wassertrampelfläche entsteht: ein neues drittes Attraktions-Cluster, das Besucherströme besser verteilen, ein ausgewogenes Angebot aus Attraktionen, Erholungsbereichen und kostenlos nutzbaren Flächen schaffen soll.

© Jardin d'Acclimatation
© Jardin d’Acclimatation

Zwei neue Fahrgeschäfte ab Ende April

Den Anfang macht nicht der Umbau, sondern zwei Attraktionen, die bereits ab dem 30. April in Betrieb gehen:

Fort des Pirates ist ein Family Coaster mit immersivem Thema, der bis zu 40 km/h erreicht und schon ab 90 cm Körpergröße in Begleitung fahrbar ist. Nicht der wildeste Coaster der Welt, aber solide Familienkost für den Nachwuchs.

Bateau des Corsaires schwingt sich als Bootsschaukel mit Neigungswinkeln von bis zu 90 Grad ordentlich in die Höhe, was für mehr Kribbeln im Magen sorgt.

Der neue Wasserspielplatz ab Juni

Ab dem 10. Juni öffnet das eigentliche Herzstück des neuen Bereichs: Die historische Wassertrampelfläche weicht einer vollständig neu gestalteten Wasserspielplatz mit einer Fläche von 1.200 m². Herzstück sind 500 interaktive Wasserdüsen und ein gigantischer Kübel, der bis zu 150 Liter pro Minute ausschüttet, dazu fünf spielerisch gestaltete Palmen. Technisch setzt der Park auf ein geschlossenes Kreislaufsystem mit optimierter Filterung, was die Anlage deutlich ressourcenschonender macht als ihre Vorgängerin. Ergänzt wird die neue Zone durch vier neue Spielbereiche.

Wer steckt hinter dem Jardin d’Acclimatation?

Der Jardin d’Acclimatation ist einer der ältesten Freizeit- und Naturparks Frankreichs und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1860 reicht. Er liegt im Nordwesten von Paris im Bois de Boulogne und wird seit 2017 von LVMH betrieben, der Luxusgütergruppe hinter Marken wie Louis Vuitton und Moët Hennessy. Seither wurde der Park schrittweise modernisiert und umfasst heute eine Mischung aus klassischen Fahrgeschäften, Naturerlebnissen, Kunstinstallationen und Gastronomie. Der Eintritt in den Gartenbereich ist kostenlos, für Fahrgeschäfte werden Tickets benötigt.

Lohnt sich ein Besuch?

Wer Paris nicht nur für Eiffelturm und Louvre besucht, findet im Jardin d’Acclimatation einen angenehm unaufgeregten Ausflugstipp mit echtem Charme. Das neue Areal fügt dem Park eine Dimension hinzu, die bislang fehlte: Wasserspaß und Spielflächen, die auch ohne Geldbeutel genutzt werden können. Familien mit kleineren Kindern profitieren besonders vom neuen Family Coaster und der interaktiven Wasserzone. Der geplante Investitionsrahmen von rund 2 Millionen Euro zeigt, dass hier ernsthaft und mit Weitsicht umgebaut wird, und kein schnelles Marketingprojekt.

Was sagst du zu diesen Neuerungen im Jardin d’Acclimatation? Klingt das nach einem Ausflug, oder bleibt Paris für dich eher Museum- und Restaurantstadt? Schreib’s uns in die Kommentare!

Chris

Angefangen hat alles auf der Grand-Canyon-Bahn im Phantasialand. Seitdem wurde die Begeisterung für Freizeitparks und der Flucht aus dem Alltag entfacht. Nun möchte ich Euch zusammen mit dem Team, ein Stückchen Spaß nach Hause bringen.

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