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Xiaogan Fantawild Adventure Park eröffnet mit spektakulärem Launch-Coaster

© Jinma Rides
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Mit dem Sommer 2026 hat China einen neuen Freizeitpark-Hotspot bekommen: Der Xiaogan Fantawild Adventure Park hat offiziell seine Tore geöffnet, und im Zentrum des Dinosaurier-Themenbereichs Wild Land steht eine Attraktion, die selbst hartgesottene Coaster-Fans ins Schwitzen bringen dürfte.

Der Hersteller Jinma Rides hat für den neuen Park mehr als zehn Indoor- und Outdoor-Fahrgeschäfte maßgeschneidert. Der unangefochtene Star unter ihnen: die neu entwickelte LSM-Launch-Achterbahn „Soar Through the Clouds” (zu Deutsch etwa „Durch die Wolken schweben”), die als Flaggschiff des gesamten Parks gilt.

Xiaogan Fantawild Adventure Park – Der Park in Kürze

Der Xiaogan Fantawild Adventure Park liegt in der Airport Economic Zone der Stadt Xiaogan in der chinesischen Provinz Hubei, rund 40 Autominuten von Wuhan entfernt. Offiziell eröffnet wurde die Anlage am 17. Juni 2026. Sie gliedert sich in zwei getrennt zugängliche Bereiche: den Landpark Wild Continent mit dem Dinosaurier-Themenbereich Wild Land sowie den angeschlossenen Boonie Bears Water Park. Für Autoreisende stehen 6.000 kostenlose Parkplätze mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung, und an Wochenenden sowie Feiertagen bleibt der Park bis in die späten Abendstunden geöffnet, inklusive Lichtshow und Wasser-Elektro-Party.

LSM-Launch und ununterbrochener Nervenkitzel

Angetrieben wird „Soar Through the Clouds” von der selbst entwickelten und patentierten LSM-Technologie (Linear Synchronous Motor) von Jinma Rides. Diese sorgt für einen Launch mit sofortiger Höchstbeschleunigung, der die Fahrgäste innerhalb weniger Sekunden auf eine Höhe von 30 Metern katapultiert. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h und einer Streckenlänge von über 800 Metern befördert die Bahn 20 Personen pro Zug. Zwei Züge wechseln sich im Betrieb ab, was für eine hohe Taktfrequenz und entsprechend kurze Wartezeiten sorgt, ein Detail, über das sich wohl niemand beschweren wird.

© Jinma Rides
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Vom explosiven Start über steile Sturzfahrten bis zu mehreren Inversionen bleibt die Fahrt durchgehend auf Hochtouren. Besucher berichten von intensivem Launch-Schub, nicht endender Beschleunigung und einem regelrechten Adrenalinschub. Streckentechnisch setzt „Soar Through the Clouds” auf innovative Elemente wie Top-Hat-Elemente, Camelback-Hügel, extrem geneigte Kurven und Zero-Gravity-Rolls und geht damit über klassische Elemente wie Halbmondbögen oder vertikale Loopings hinaus. Dank hochpräziser räumlicher Kurventechnik gehen alle Streckenabschnitte nahtlos ineinander über, was für einen ausgesprochen ruhigen Fahrkomfort sorgen soll.

Handwerkskunst zwischen Sicherheit und Komfort

Bei der Fertigung hat Jinma Rides sichtlich Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen maximaler Sicherheit und optimiertem Fahrkomfort gelegt. Die Züge verfügen über ein neu entwickeltes, stufenlos verstellbares hydraulisches Rückhaltesystem. Auf klassische Bauchgurte wird verzichtet, was den Ein- und Ausstieg spürbar beschleunigt. Zentrale Bauteile wie Radrahmen und Fahrzeugrahmen entstehen im CNC-Verfahren aus einem Guss, ganz ohne Schweißnähte, was die strukturelle Sicherheit und Haltbarkeit deutlich erhöht.

Das flexible Radsystem reduziert zudem Betriebsgeräusche und filtert Erschütterungen während der Fahrt heraus. Die Streckenführung selbst basiert auf einer Kastenträgerkonstruktion mit weitspannigen Stützpfeilern, die nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch die Baukosten senkt. Alle Streckenrohre werden in dreidimensionale Raumkurven gebogen, mit einer Präzision, die internationalem Spitzenniveau entspricht.

Eigenentwicklung als Branchenmeilenstein

Das eigentliche Highlight von „Soar Through the Clouds” ist die zu 100 Prozent unabhängige Technologie von Jinma Rides. Das selbst entwickelte LSM-Launch-System basiert auf einer vollständig eigenständigen und kontrollierbaren Lieferkette, unabhängig von ausländischer Technik und internationalen Zulieferern. Damit überwindet Jinma Rides gleich mehrere technische Hürden, die zuvor auf importierte Komponenten angewiesen waren, und senkt die Einstiegshürde für chinesische Parks, die hochwertige Launch-Coaster einführen möchten. Bereits jetzt kommen selbst entwickelte Launch-Achterbahnen des Herstellers in zahlreichen führenden Themenparks des Landes zum Einsatz, darunter Chimelong, Fantawild und Happy Valley.

Ein weiterer Trumpf ist das fortschrittliche Superkondensator-Energiespeichersystem. Während vergleichbare importierte Launch-Achterbahnen üblicherweise eine Anschlussleistung von über 2.500 kVA benötigen, kommt „Soar Through the Clouds” mit gerade einmal 500 kVA aus, also nur einem Fünftel des sonst üblichen Werts. Das ermöglicht es auch bestehenden Parks, ein Spitzenprojekt dieser Art zu integrieren, ohne ihre Netzkapazität ausbauen zu müssen, was Baukosten und betriebliche Hürden erheblich senkt.

Was denkst du über „Soar Through the Clouds”? Reizt dich der Launch-Coaster, oder bevorzugst du es eher gemütlicher? Schreib es uns in die Kommentare!

Quelle: Pressemitteilung Jinma Rides, 02. Juli 2026

Chris

Angefangen hat alles auf der Grand-Canyon-Bahn im Phantasialand. Seitdem wurde die Begeisterung für Freizeitparks und der Flucht aus dem Alltag entfacht. Nun möchte ich Euch zusammen mit dem Team, ein Stückchen Spaß nach Hause bringen.

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