Der Münchner Achterbahnhersteller Maurer Rides erweitert seine Spike-Familie um zwei neue Produkte, und die haben es in sich: Spike Train und Spike Tandem bringen das Spike-Erlebnis erstmals auf die Stundenkapazitäten, die große Parks von einer echten Hauptattraktion erwarten.
Spike Train: Das Motorrad-Feeling, jetzt im Zugverband
Spike Train greift das vertraute Motorrad-Sitzgefühl auf, das Spike-Fans kennen und schätzen, und denkt es konsequent weiter. Die Fahrgäste sitzen nach wie vor wie auf einem Motorrad, fahren diesmal aber in Fahrzeugen, die sich zu einem Zug koppeln lassen. Das klingt nach einem kleinen Detail, ist aber der entscheidende Schritt: So entsteht der Durchsatz eines klassischen Großcoasters, ohne dass Maurer dabei auf das verzichtet, wofür Spike bekannt ist. Software-Defined Dynamics macht das Fahrprofil frei programmierbar statt festgelegt, und über die interaktive Steuerung greifen die Gäste aktiv ins Geschehen ein. Spike Train bringt das Motorrad-Fahrgefühl also auf das Niveau einer großen Hauptattraktion: vielseitig, programmierbar und per Update jederzeit erweiterbar.

Spike Tandem: Der Immersion Coaster
Spike Tandem ist der Immersion Coaster der Spike-Familie. Die Tandem-Anordnung bringt mehr Fahrgäste pro Zug auf die Strecke und damit genau die Stundenkapazität, die eine Hauptattraktion braucht. Das eigentlich Besondere liegt aber im Erlebnis: Spike Tandem verbindet die Immersion eines Dark Rides mit den Beschleunigungen und Geschwindigkeiten einer Achterbahn. Möglich macht das das Prinzip der Fahrzeugintelligenz. Antrieb und Fahrlogik sitzen dabei im Fahrzeug, nicht in der Strecke. Das gesamte Fahrprofil, also Geschwindigkeiten, Stopps, Rückwärtsfahrten und Effekte, ist über Software-Defined Dynamics völlig frei programmierbar und per Update veränderbar. Auf zusätzliche Hardware in der Schiene wird dabei komplett verzichtet: Reibradantriebe oder Bremseinbauten sind nicht nötig, weil jedes Fahrzeug seine Antriebs- und Bremskraft über die Zahnstange selbst mitbringt.

Bewährte Technik als gemeinsame Basis
So unterschiedlich Spike Train und Spike Tandem in ihrem Charakter auch sind, teilen sie dieselbe technische Grundlage: den bewährten Spike-Zahnstangenantrieb mit 100 Prozent Traktion, Beschleunigung an jeder Position der Strecke, Energierückgewinnung beim Bremsen und redundanter Antriebsauslegung. Beide Fahrzeuge sind Teil der modularen Spike-Plattform, dieselben Technologiebasis, die Maurer Rides im Herbst in ihrer ganzen Breite vorstellen wird. Dann zeigt das Unternehmen, wie Schiene, Antrieb, Personenträger, Steuerung, Multimedia, Interaktion und Service als ein durchgängiges System zusammenwirken. Für Parks bedeutet das: neue Kapazität auf einem Fundament, das sich in zehn Anlagen weltweit täglich bewährt.

Jörg Beutler, Geschäftsführer der Maurer Rides GmbH, bringt es auf den Punkt: „Tandem und Train bringen das interaktive Spike-Erlebnis auf das Kapazitätsniveau, das große Parks für ihre Hauptattraktion brauchen, ohne Kompromiss beim Fahrgefühl.”
Was hältst du von den neuen Spike-Produkten? Würdest du dir eine Spike-Train- oder Spike-Tandem-Attraktion in deinem Lieblingspark wünschen? Schreib es in die Kommentare!
Quelle: Pressemitteilung Maurer Rides, 18. Juni 2026





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