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accesso übernimmt Dexibit: KI-gestützte Analysen für Freizeitparks und Kultureinrichtungen

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accesso hat die Übernahme von Dexibit Limited bekanntgegeben. Das Unternehmen gilt als einzige KI- und Analyseplattform, die speziell für die Besucherattraktionen-Branche entwickelt wurde. Damit verstärkt accesso seine Ausrichtung auf datengestützte Betriebssteuerung für Freizeitparks, Museen und Kultureinrichtungen weltweit.

Daten allein reichen nicht mehr

Betreiber von Freizeitanlagen und Kultureinrichtungen erfassen täglich enorme Datenmengen. Das Problem: Diese Daten liegen häufig in voneinander getrennten Systemen und lassen sich nur mit erheblichem Aufwand in konkrete Handlungsempfehlungen übersetzen. In einer Branche, in der Besuchererwartungen steigen und die operative Komplexität zunimmt, wird genau das zur Schwachstelle.

Hier setzt die neu vorgestellte Lösung accesso Intelligence an. Die KI-gestützte Plattform soll Betreibern helfen, schneller und fundierter zu entscheiden. Dabei verbindet sie nicht nur die hauseigenen accesso-Lösungen, sondern auch die Drittsysteme, auf die Betreiber täglich angewiesen sind.

Was Dexibit mitbringt

Dexibit ist bereits jetzt die einzige herstellerübergreifende Intelligenzplattform der Branche und unterstützt mehr als 100 verschiedene Systeme. Hinzu kommen Jahre an aggregierten Branchendaten und Benchmarks. Zu den bisherigen Kunden zählen namhafte Aquarien, Museen und Besucherattraktionen weltweit.

Mit accesso Intelligence sollen Betreiber künftig in der Lage sein, sämtliche Daten aus Ticketing, Gastronomie, Retail, Betrieb, Wetter, Besucherbewertungen und externen Systemen in einer einzigen Intelligenzschicht zu bündeln. Über konversationelle KI können operative Fragen direkt gestellt werden, etwa: “Warum lief der vergangene Samstag schlechter als erwartet?” Gewonnene Erkenntnisse sollen anschließend direkt in die accesso-Ticketing-, Virtual-Queuing- und Retail-Systeme zurückgespielt werden.

Ein übergeordneter Ansatz

Während viele Technologieanbieter KI-Funktionen lediglich in einzelne Produkte integrieren, verfolgt accesso Intelligence einen anderen Ansatz: Die Plattform agiert als übergeordnete Intelligenzschicht, die alle Systeme eines Betreibers miteinander verbindet. Das soll vor allem Betreibern zugutekommen, die weder die Kapazitäten noch das interne Fachwissen haben, um eine unternehmensweite Analyseinfrastruktur eigenständig aufzubauen.

“Betreiber an erste Stelle zu setzen ist das Herzstück unserer Arbeit, und KI wird nun ein wichtiger Teil davon”, sagte Steve Brown, CEO von accesso. “Mit accesso Intelligence bringen wir Daten aus allen genutzten Systemen zusammen und schaffen so eine vollständigere und vernetzte Sicht auf den Betrieb.”

Angie Judge, CEO von Dexibit, ergänzte: “Gemeinsam können wir etwas wirklich Transformatives für die Branche aufbauen, das Intelligenz und Umsetzung verbindet und Betreibern hilft, in einem zunehmend komplexen Umfeld schneller und fundierter zu entscheiden.”

Warum das für die Branche relevant ist

Viele Betreiber von Freizeitanlagen verfügen zwar über umfangreiche Datenbestände, konnten diese bislang jedoch nur eingeschränkt für operative Entscheidungen nutzen. accesso Intelligence adressiert genau diesen Engpass und könnte insbesondere für mittelgroße Attraktionen einen relevanten Mehrwert bieten. Ob die Plattform in der Praxis die angekündigten Möglichkeiten vollständig erfüllt, wird die weitere Entwicklung zeigen.

Wie bewertest du den Einsatz von KI-gestützten Analysen in der Freizeitbranche? Siehst du darin einen echten Mehrwert für Betreiber und Besucher? Schreib deine Einschätzung in die Kommentare!

Quelle: Pressemitteilung accesso, 30. März 2026

Chris

Angefangen hat alles auf der Grand-Canyon-Bahn im Phantasialand. Seitdem wurde die Begeisterung für Freizeitparks und der Flucht aus dem Alltag entfacht. Nun möchte ich Euch zusammen mit dem Team, ein Stückchen Spaß nach Hause bringen.

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