Die Six Flags Entertainment Corporation hat den bereits angekündigten Verkauf von sechs seiner US-amerikanischen Parks an EPR Properties erfolgreich abgeschlossen. Der Deal markiert einen weiteren Schritt in der laufenden Portfoliooptimierung des Unternehmens.
Die verkauften Parks im Überblick
Zu den sechs Parks, die nun EPR Properties gehören, zählen der Valleyfair in Minnesota, Worlds of Fun in Missouri, Michigan’s Adventure in Michigan, das Schlitterbahn Waterpark Galveston in Texas, Six Flags St. Louis in Missouri sowie Six Flags Great Escape in New York. Der Verkauf des kanadischen Parks Six Flags La Ronde in Montreal soll im zweiten Quartal 2026 folgen, sobald alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen.
Was steckt hinter dem Deal?
Six Flags-Chef John Reilly gibt sich bei der Begründung erwartungsgemäß optimistisch: Die Veräußerung spiegele den disziplinierten Ansatz des Unternehmens zur Portfoliooptimierung wider und solle Kapital sowie operative Ressourcen gezielt auf jene Parks konzentrieren, die das größte langfristige Wachstumspotenzial bieten. Mit anderen Worten: Wer nicht in die Zukunftsstrategie passt, findet einen neuen Eigentümer. Reilly zeigte sich zuversichtlich, dass diese Weichenstellungen die operative Performance, Margenentwicklung und den freien Cashflow des Konzerns nachhaltig verbessern werden.
Was bedeutet das für Parkbesucher?
Für Gäste der betroffenen Parks ändert sich zunächst wenig. EPR Properties plant eine Zusammenarbeit mit Enchanted Parks als Betreiberpartner für die sechs US-Parks. Der Six-Flags-Markenname darf bis Ende 2026 weitergenutzt werden, sofern bestimmte Anforderungen erfüllt sind. Die regulären Betriebspläne der Parks bleiben bestehen, und bereits erworbene Saisonpässe behalten ihre Gültigkeit für die gesamte Saison 2026, einschließlich der Mehr-Park-Privilegien innerhalb des Six-Flags-Verbunds. Kurz gesagt: Der Coaster läuft weiter, nur das Firmenschild könnte sich bald ändern.
Quelle: Pressemitteilung Six Flags, 06. April 2026





Schreibe einen Kommentar