Deine Lieblingsattraktion analysiert sich künftig quasi von selbst, denn accesso macht aus einem einfachen Gespräch jetzt einen kompletten Arbeitsablauf.
Wenn du dachtest, künstliche Intelligenz in Freizeitparks würde sich nur um Warteschlangen oder Personalisierung kümmern, wirst du jetzt eines Besseren belehrt. Der britische Technologiekonzern accesso Technology Group hat neue Funktionen für seine Plattform accesso Intelligence vorgestellt, mit denen Attraktionsbetreiber aus einfachen Unterhaltungen automatisierte, wiederkehrende Arbeitsabläufe machen können. Klingt erstmal sehr nach Buzzword-Bingo, ist aber tatsächlich ziemlich praktisch, wenn du bedenkst, wie viele Daten so ein Park täglich produziert.
Über die accesso Technology Group
accesso Technology Group ist ein weltweit tätiger Technologieanbieter für die Freizeit-, Unterhaltungs- und Kulturbranche und an der Londoner AIM-Börse notiert. Mit accesso Intelligence hat das Unternehmen eine Entscheidungsplattform entwickelt, die speziell für Freizeitparks und Attraktionen gedacht ist. Die Plattform bündelt Daten aus Ticketing, Mitgliedschaften, Gastronomie, Merchandise, Parkplatzmanagement und operativen Systemen und ergänzt sie um relevanten Kontext, sodass Teams nicht mehr zwischen mehreren unverbundenen Tools hin und her springen müssen.
Was ist neu?
Du fragst dich vielleicht, was das Ganze konkret bedeutet. Die Erweiterung bringt drei neue, miteinander verknüpfte Funktionen mit sich:
Zum einen gibt es sogenannte Agentic Skills: Die Plattform wählt eigenständig spezialisierte Fähigkeiten aus, um mehrstufige Analysen durchzuführen, etwa das Überwachen der Performance oder das Erkennen und Bewerten von Auffälligkeiten. Dann gibt es Agentic Automations: Arbeitsabläufe, die im Gespräch entstanden sind, lassen sich zeitgesteuert oder bedingt wiederholt auslösen, etwa für laufende Analysen oder Ergebnisverteilungen. Und zuletzt Agentic Reporting und Forecasting: Teams können eigene Reports erstellen, die sich an tatsächliche Datenveränderungen anpassen, statt jeden Tag dasselbe zu wiederholen.
Angie Judge, Chief Data and Intelligence Officer bei accesso, bringt es so auf den Punkt: Aus einem Gespräch mit dem eigenen Betrieb werde zunehmend eine neue Arbeitsweise innerhalb des Betriebs. Teams könnten laufende Analysearbeit an accesso Intelligence delegieren und sich so auf Entscheidungen, Kreativität und Verantwortung konzentrieren, die menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Während klassische Automatisierung starren, vordefinierten Schritten folgt, startet die agentenbasierte Automatisierung bei accesso mit einem Ziel. Die Plattform entscheidet dann selbst, welche Arbeit nötig ist, welche Werkzeuge und Datenquellen sie nutzt und wie sie die Ergebnisse interpretiert. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Betreiber könnte accesso Intelligence bitten, wöchentliche Besucherzahlen und Umsätze mit der Planung zu vergleichen, Abweichungen zu untersuchen und relevante operative sowie externe Faktoren zu berücksichtigen. Die Plattform könnte dann sogar selbstständig einschätzen, ob eine Neuprognose nötig ist. Für Parks, die täglich mit riesigen Datenmengen jonglieren, könnte das ein echter Zeitgewinn sein, auch wenn am Ende natürlich immer noch Menschen die wichtigen Entscheidungen treffen sollten.
Judge betont zudem, dass die nächste Stufe der KI in der Freizeitparkbranche nicht einfach nur Antworten liefern soll. Es gehe vielmehr darum, Teams dabei zu helfen, ihr Geschäft kontinuierlich im Blick zu behalten, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die richtige Empfehlung zur richtigen Zeit an die richtige Person zu bringen. Die neuen Funktionen sind ab sofort innerhalb von accesso Intelligence verfügbar.
Wer sich das Ganze live anschauen möchte, kann das auf der IAAPA Expo Europe vom 22. bis 24. September am Stand S2123 im ExCeL London tun. Besucherinnen und Besucher können dort außerdem einen kostenlosen, personalisierten Report zur Besuchererfahrung ihrer eigenen Attraktion anfordern.
Was hältst du von der Entwicklung? Glaubst du, dass solche KI-gestützten Workflows die Parkbranche wirklich verändern werden, oder ist das erstmal nur ein weiteres Buzzword-Feuerwerk? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!
Quelle: Pressemitteilung accesso Technology Group, 22. September 2026





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