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Vom People Mover zum Wahrzeichen: Maurer Rides stellt den Spike PM360 vor

© Maurer Rides
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Stell dir vor, du sitzt in einer Kabine, die senkrecht nach oben fährt, und du sitzt dabei trotzdem so entspannt wie auf dem heimischen Sofa. Genau das verspricht Maurer Rides mit dem neuen Spike PM360, einem elektrisch angetriebenen Personentransportsystem, das Mobilität und Freizeiterlebnis miteinander verbinden soll.

Aufrecht sitzen, egal wohin die Strecke führt

Der Spike PM360 ist ein schienengebundenes Personentransportsystem. Das Besondere ist seine um 360° pendelnd gelagerte Kabine. Sie gleicht jede Streckenneigung aus und bleibt immer horizontal, egal ob die Strecke gerade verläuft, steil ansteigt, senkrecht nach oben führt oder sogar über Kopf verläuft. Für dich heißt das: Du sitzt durchgehend aufrecht, auch wenn die Schiene unter oder über dir ganz andere Pläne hat. Dein Kaffeebecher dürfte es dir danken.

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Dadurch lassen sich ganz unterschiedliche Streckenabschnitte miteinander verbinden. Horizontale, steile, senkrechte und über Kopf verlaufende Passagen können in einer einzigen Strecke vereint werden.

Bewährte Spike-Technologie unter der Haube

Angetrieben wird der PM360 durch die bewährte Spike-Zahnstangentechnik. Die Antriebskraft wird dabei zu 100 Prozent übertragen, und zwar an jeder Position, unabhängig von Steigung, Wetter oder Beladung. Dadurch sind Steigungen und vertikale Abschnitte möglich, die konventionelle Personentransportsysteme nicht erreichen.

Jedes Fahrzeug verfügt über einen eigenen Antrieb und eine eigene Bremse. Zusätzliche Einbauten in der Strecke sind deshalb nicht nötig, was Infrastruktur und Wartung vereinfachen soll. Der elektrische Antrieb arbeitet leise und emissionsfrei und gewinnt beim Bremsen sogar Energie zurück. Der PM360 ist also nicht nur schwindelfrei, sondern auch noch sparsam.

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Transportainment: Wenn die Fahrt selbst zum Erlebnis wird

Für die Verbindung von Personentransport und Freizeiterlebnis hat Maurer Rides einen eigenen Begriff geprägt: Transportainment. Das Unternehmen überträgt dafür seine Erfahrung aus dem Achterbahnbau auf neue Transportanwendungen. Die Fahrt soll nicht nur von A nach B führen, sondern zugleich selbst zum Erlebnis werden.

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Vom Resort-Shuttle zum befahrbaren Wahrzeichen

Zu den vorgesehenen Anwendungen zählen Shuttle-Verbindungen in Resorts und erlebnisorientierte Strecken in urbanen Quartieren. Darüber hinaus lässt sich der PM360 auch als eigenständige Attraktion gestalten. Die flexible Streckenführung erlaubt Formen jenseits von Kreis und Oval, etwa eine geschlossene Strecke in Herzform oder eine in den Himmel auskragende Linie wie eine Speerspitze. So kann der Streckenverlauf selbst zum architektonischen Wahrzeichen werden.

Die Konzeptvisualisierungen zeigen den PM360 in ganz unterschiedlichen Umgebungen: in einem Einkaufszentrum, als Bergbahn im Schnee, an einem Flughafen, an einer Fassade in vertikaler Fahrt, an einem Bahnhof und als hell erleuchteten “Infinity Mover” in der Abenddämmerung. Bei allen Bildern handelt es sich laut Hersteller um Konzeptvisualisierungen mit KI-gestützter Bildbearbeitung.

Jörg Beutler, CEO der Maurer Rides GmbH, erklärt den Ansatz so:

„Betreiber stehen häufig vor der Aufgabe, Bereiche auf unterschiedlichen Höhen miteinander zu verbinden, bei begrenztem Platz und mit hohen Ansprüchen an die Gestaltung. Mit dem Spike PM360 eröffnen wir dafür neue Möglichkeiten: Die Strecke lässt sich auch senkrecht führen, während die Fahrgäste aufrecht sitzen. So kann eine Transportverbindung zugleich zu einer eigenständigen Attraktion werden.“

Verfügbarkeit und Ausblick

Der PM360 steht ab sofort für Projektanfragen zur Verfügung. Wie alle Spike-Produkte basiert er auf der modularen Spike-Plattform, also derselben erprobten Technologiebasis, die auch die Maurer-Achterbahnen antreibt. Das Unternehmen stellt diese Plattform in diesem Jahr in ihrer ganzen Breite vor. Transportainment ist somit kein Einzelprodukt, sondern Teil eines durchgängigen Systems, das vom Freizeitpark bis in den urbanen Raum reicht.

Warum du den PM360 im Auge behalten solltest

Ein Besuch ist noch nicht möglich, denn die Pressemitteilung nennt bislang keine konkrete Anlage. Spannend ist der PM360 trotzdem, und zwar aus mehreren Gründen:

Erstens könnte er das Bild von Transportsystemen im Freizeitpark verändern. Statt einer simplen Verbindung zwischen zwei Punkten könnte künftig die Fahrt selbst zum Highlight werden, mit senkrechten Passagen und Streckenabschnitten über Kopf, bei denen du trotzdem bequem sitzt.

Zweitens bringt er Achterbahn-Know-how in den Alltag. Ein Resort-Shuttle, das gleichzeitig eine Attraktion ist, wäre ein echter Gewinn für Parks und Hotelanlagen.

Drittens eröffnet die flexible Streckenführung architektonische Möglichkeiten. Eine herzförmige Strecke oder eine Linie wie eine Speerspitze, die in den Himmel ragt, wäre ein Blickfang, den man so schnell nicht vergisst.

Jetzt bist du dran

Würdest du dich in eine Kabine setzen, die senkrecht nach oben fährt, während du dabei aufrecht sitzt? Und wo in einem Freizeitpark oder Resort würdest du den PM360 am liebsten sehen? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare, wir sind gespannt auf deine Ideen!

Quelle: Pressemitteilung Maurer Rides, 28. Oktober 2026

Chris

Angefangen hat alles auf der Grand-Canyon-Bahn im Phantasialand. Seitdem wurde die Begeisterung für Freizeitparks und der Flucht aus dem Alltag entfacht. Nun möchte ich Euch zusammen mit dem Team, ein Stückchen Spaß nach Hause bringen.

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