Halloween-Fans aufgepasst: Der Parc Astérix legt bei seinem Gruselevent Peur sur le Parc noch eine Schippe drauf und präsentiert für 2026 gleich fünf komplett neue Highlights. Vom 3. Oktober bis zum 8. November verwandelt sich der Park nördlich von Paris erneut in eine Bühne für Schauspieler, Nebel und jede Menge Kürbisse, und nach einem Rekordjahr 2025 mit 557.500 Besuchern will man diesmal noch einen draufsetzen.
Die Forêt sans Retour: Wenn der Wald selbst zur Attraktion wird
Das Herzstück der Neuheiten ist zweifellos La Forêt sans Retour, laut Veranstalter eine Premiere in einem französischen Freizeitpark. Statt einer klassischen Geisterhaus-Kulisse erwartet euch hier eine 250 Meter lange Strecke mitten im echten Wald, komplett mit Nebel, versteckten Darstellern und einer jahrhundertealten Legende über Menschen, die dort verschwunden sein sollen. Zertifizierte Guides, Sicherheitsvorkehrungen und eine Lebensleine sollen zwar für Beruhigung sorgen, aber mal ehrlich: Wer sich freiwillig in einen Wald begibt, in dem angeblich schon mal jemand nicht wiedergekommen ist, sollte die Beruhigungsversuche mit Vorsicht genießen. Die einzige Regel lautet: niemals umdrehen. Dieser nächtliche Parcours ist ausschließlich an den zwölf Nocturne-Abenden begehbar.
Der Souk taucht ab ins Dunkel
Auch der beliebte Souk Égyptien bekommt eine gruselige Frischzellenkur. Unter dem Namen Les Bas-Fonds du Souk verwandelt sich das Marktviertel sowohl tagsüber als auch nachts in ein Reich der Schatten, in dem Darsteller mitten unter die Besucher gemischt sind. Die Hintergrundgeschichte führt zurück ins Kairo des 14. Jahrhunderts, als ein Emir angeblich einen Markt auf einer heiligen Nekropole errichten ließ und damit Dinge weckte, die besser begraben geblieben wären. Fünf neue Charaktere geistern nun durch die Gassen, darunter eine Balsamiererin mit ihren Mumien und eine Totenbeschwörerin, die mit den Verstorbenen spricht.
Das Buffet de l’Horreur zieht um
Wer lieber gruselig isst als läuft, kann sich auf das komplett überarbeitete Buffet de l’Horreur freuen, das nun im neuen Restaurant Les Comptoirs d’Épidemaïs beheimatet ist. Die Szenerie dreht sich diesmal um das alte Ägypten, inklusive eines Gewürzhändlers mit unverständlicher Sprache, einer Schamanin mit Gifttränken und zwei gestaltwandelnden Schlangenwesen. Wer es entspannter mag, besucht das Buffet tagsüber ohne Darsteller für 37,20 Euro als Erwachsener beziehungsweise 12,50 Euro für Kinder von 3 bis 11 Jahren. Nachts, mit dem vollen immersiven Erlebnis, kostet das Ticket einheitlich 38,20 Euro und ist reservierungspflichtig.
Zwei neue Bühnenshows sorgen für Gänsehaut
Auch abseits der Attraktionen tut sich einiges. Der Camp des Lames d’Acier wird um drei immersive Erlebnisse erweitert, unter anderem mit der Show Le Dernier Brasier, die euch in eine gnadenlose Industriehölle entführt, in der Brakkor das Sagen hat. In den Arènes sorgt derweil Gladiator Illusionis für Verwirrung: Eine neue Magie- und Illusionsshow lässt euch an eurer eigenen Wahrnehmung zweifeln, während ein Gladiator zwischen Größenwahn und Fluch sein eigenes Gesetz durchsetzt.
Die Klassiker bleiben natürlich erhalten
Wer schon Stammgast bei Peur sur le Parc ist, muss auf die altbekannten Favoriten nicht verzichten. Die drei Geisterhäuser Les Enfers de Pompéi, Le Tombeau des Dieux und Les Catacombes sind wieder mit dabei, ebenso wie das verfluchte Schiff La Malédiction du Sirius und der abendliche Défilé des Monstres, der jeden Tag und jede Nacht abschließt.
Auch für Familien gibt es das passende Gruselniveau
Damit nicht nur Adrenalinjunkies auf ihre Kosten kommen, hat der Park sein Programm nach Frisson-Stufen sortiert, von Petit Frisson bis Grosse Terreur. Für die jüngsten Gäste gibt es mit La Forêt d’Idéfix und dem Village des Irréductibles entspanntere Alternativen inklusive Schminkworkshops, und neu ist der Parcours des Petits Chaudrons, eine Bonbonjagd durch die Parkshops für 20 Euro.
Öffnungszeiten und Tickets
Peur sur le Parc läuft vom 3. Oktober bis zum 8. November 2026. Tagsüber öffnet der Park von 10 bis 19 Uhr, an den zwölf Nocturne-Terminen (10., 16., 17., 21., 22., 23., 24., 28., 29., 30., 31. Oktober sowie 7. November) bereits ab 9 Uhr, mit durchgehendem Betrieb bis 1 Uhr nachts. Ein Billet Malin ist zu einem einheitlichen Preis von 49 Euro erhältlich, allerdings nur an begrenzten Terminen und in begrenzter Stückzahl. Nocturne-Tickets kosten online einheitlich 53 Euro, vor Ort 58 Euro, ebenfalls mit begrenztem Kontingent. Weitere Ticketvarianten wie das Billet Futé, das Billet Tribu oder das Billet Liberté Flex sind über die offizielle Parkwebsite erhältlich.
Wart ihr schon einmal bei Peur sur le Parc, und würdet ihr euch in die Forêt sans Retour trauen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Quelle: Pressemitteilung Parc Astérix, 10. September 2026





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