Blackpool Pleasure Beach Resort macht Ernst mit Flexibilität: Als einziger großer Freizeitpark in Großbritannien führt der Traditionspark an der englischen Nordwestküste ein echtes “Pay-as-you-ride”-Modell ein und lässt Besucher damit selbst entscheiden, wie viel ihnen ein Parkbesuch wert ist.
Was steckt hinter dem neuen Flex Pass?
Neu für die Saison 2026 ist der sogenannte Flex Pass, ein günstigeres Eintrittsmodell, bei dem Besucher keine vollen Fahrberechtigungen im Voraus kaufen müssen. Wer einen Flex Pass erwirbt, bezahlt stattdessen einzelne Attraktionen direkt über die offizielle Park-App. Das Prinzip klingt einfach: rein in den Park, App öffnen, Lieblingsattraktionen auswählen und individuell buchen. Preise für die einzelnen Fahrten sollen in Kürze bekannt gegeben werden.
Das Modell richtet sich vor allem an Gäste, die nicht den ganzen Tag von Achterbahn zu Achterbahn hetzen wollen, vielleicht weil sie mit kleinen Kindern unterwegs sind, sich lieber die Shows ansehen oder einfach mal gemütlich über das Gelände schlendern möchten. Wer also nicht unbedingt jede Sekunde auf einer Fahrt verbringen will, muss ab sofort nicht mehr den vollen Tageseintritt entrichten.
Pleasure Beach Resort: Ein Stück britische Freizeitpark-Geschichte
Das Pleasure Beach Resort, das unter seinem früheren Namen Blackpool Pleasure Beach bekannt ist, liegt an der South Shore von Blackpool in der Grafschaft Lancashire in Nordwestengland. Der Park wurde 1896 von William George Bean gegründet und zählt damit zu den ältesten und traditionsreichsten Freizeitparks Europas. In diesem Jahr feiert das Resort seinen 130. Geburtstag, was 2026 zu einem besonderen Jubiläumsjahr macht. Die Anlage beherbergt die größte Sammlung an Holzachterbahnen aller britischen Parks, darunter Big Dipper, Blue Flyer, Grand National und den Nickelodeon Streak. Zu den weiteren Highlights zählen der legendäre Steilhang The Big One, der preisgekrönte Dunkelride Valhalla sowie Nickelodeon Land, der einzige lizenzierte Nickelodeon-Themenbereich im gesamten Vereinigten Königreich.
Mehr Flexibilität als je zuvor
Das neue Ticketsystem ist ein klares Signal, das der Park in einem Jahr mit gestiegenem Kostenbewusstsein bei Freizeitausgaben sendet. Wer spontan entscheiden möchte, ob er eine Fahrt wirklich mitnehmen will, ist beim Flex Pass bestens aufgehoben. Für alle anderen, die traditionell möglichst viele Attraktionen an einem Tag erleben wollen, bleibt der vollumfängliche eTicket weiterhin die erste Wahl. Tagestickets an der Kasse kosten für 2026 ca. 71 Euro (£60), während online im Voraus deutlich günstigere Preise ab ca. 35 Euro (£30) verfügbar sind.
Das Pay-as-you-ride-Modell von Pleasure Beach Resort ist in dieser Form unter den großen britischen Freizeitparks einmalig, und es wird spannend sein zu beobachten, ob andere Parks nachziehen werden.
Wie findet ihr das Konzept des Flex Pass? Würdet ihr lieber einzeln bezahlen oder bleibt ihr beim klassischen Tagesticket? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Quelle: The Blackpool Gazette, 14. April 2026








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