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In der neuen „Bug-Safari“ werden im Serengeti-Park jetzt auch diese kleinen Tiere rie­sen­groß!

(c) Serengeti Park
(c) Serengeti Park

So wach­sen Ameise, Biene, Ohrwurm und Co zum Teil auf die Größe eines Ele­fan­ten an!

Die bis zu drei Meter großen, detailgetreuen Tiere können wahlweise am Ende der Serengeti-Safari mit dem eigenen Fahrzeug passiert oder in aller Ruhe von der Aussichtsplattform neben dem Gehege der Weißen Löwen bewundert werden.

„Wir möchten diese erstaunlichen Eindrücke nutzen und auf die wich­ti­gen und nütz­li­chen Auf­ga­ben der Insekten aufmerksam machen. Die Natur ist ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel, in dem auch die allerkleinsten Lebewesen Großes bewirken.“, erklärt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks.

Das aktuell beste Beispiel für dieses Phänomen und die einmaligen Geschöpfe, die die Natur hervorbringt, sind die Larven der Großen Wachsmotte. So fand erst kürzlich eine spanische Biologin per Zufall heraus, dass diese vermeintlichen Schädlinge den biologisch kaum abbaubaren Kunststoff Polyethylen (PE) fressen und offenbar auch zersetzen können.

„Wenn es den Forschern nun gelingt, das für diesen Prozess zuständige Molekül oder Enzym zu isolieren, wäre das ein bahnbrechender Schritt zum Abbau des von Menschen in Unmengen produzierten Plastikmülls. In unserer neuen Bug-Safari wollen wir eben genau solche besonderen Kleinsttiere hervorheben.“, so Sepe.

Der Serengeti-Park ist als außerschulischer Lernort anerkannt und bietet in seiner Safari-Schule ein umfangreiches pädagogisches Programm für Kindergärten und Schulen an. Die „Bug-Safari“ wird neben der Information der Tagesgäste auch in Führungen integriert und stellt einen weiteren Bestandteil des Lernangebots dar.

Die neue Attraktion ist ab Donnertag (25.05.2017) – pünktlich zum langen Himmelfahrtswochenende – täglich zu sehen.

(c) Pressemitteilung Serengeti Park, 23. Mai 2017

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