Industrie

Merlin Entertainments liebäugelt mit den SeaWorld Parks

Manta (c) SeaWorld San Diego
Manta (c) SeaWorld San Diego

Den SeaWorld Freizeitparks geht es derzeit nicht sonderlich gut. Zuletzt hat ein großer chinesischer Investor Anteile der Gruppe gekauft und auch die Besucherzahlen sind alles andere als positiv. SeaWorld Entertainments hat im ersten Quartal des Jahres 61 Millionen USD Verlust gemacht. Daraus resultierte ein Sparprogramm, welches bis 2018 über 30 Millionen USD einsparen soll. Doch nun zeigt sich eventuell ein Retter aus Europa am Horizont.

Merlin Entertainments zeigt Interesse an SeaWorld

Bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen der Merlin Entertainments Gruppe, folgte im Anschluss eine Fragerunde mit Journalisten. Dort sagte Finanzchef Anne-Francoise Nesmes, dass die Gruppe ein ernstes Auge auf Busch Gardens geworfen hat. Genauer gesagt auf die SeaWorld Sparte der Gruppe. Gleichzeitig wurden aber alle Spekulationen relativiert, da laut Merlin zwei Parteien für ein Geschäft gehören und man nicht wissen, wie SeaWorld darüber denken würde.

Auf eine Nachfrage, wie Merlin die angeschlagenen SeaWorld Parks aufbauen wolle. Nannte man das Stichwort Hotels. Man verfolge das klare Ziel, die Merlin Freizeitparks zu Mehrtagesziele auszubauen. Diese Strategie passte zu der des SeaWorld Management. Auch diese nannten als mögliche Investitionen der nächsten Jahre Hotelanlagen an den Parks.

Interesse von Merlin kommt nicht von ungefähr

Das Interesse von Merlin kommt nicht überraschend. Der Konzern hat ein sogenanntes sechs Säulen Programm gestartet, welches das Unternehmen langfristig stärken soll. Eine Säule davon sind Käufe von Unternehmen aus der Unterhaltungsbranche. Bereits 2012 wurde die australische Gruppe Living and Leisure Australia Group gekauft und im vergangenen Jahr das Sightseeing Unternehmen Big Bus Tours.

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