Was erwartet uns in Rookburgh und FLY im Phantasialand?

"Rookburgh" eine faszinierende Welt © Phantasialand
"Rookburgh" eine faszinierende Welt © Phantasialand

Das Phantasialand hat bereits im vergangenen Jahr sehr überraschend den neuen Themenbereich „Rookburgh“ angekündigt. Viele Informationen zu dem neuen Großprojekt, gibt es seitens des Freizeitparks bislang noch nicht. Wir möchten Euch die bislang bekannten Fakten kurz zusammenfassen, damit Ihr auf dem aktuellen Stand seid.

„Rookburgh“ das einzigartige Gesamtprojekt

Auf den gezeigten Werbetafeln, spricht das Phantasialand von einem weltweit einzigartigem Gesamtprojekt. Dabei soll eine neue Dimension entstehen, welche vom Zusammenspiel von Attraktion, Themenwelt und Erlebnis bei Tag und Nacht entstehen wird. Nach dem fantastischen Themenbereich „Klugheim“, dürfte der Freizeitpark diesen hohen Versprechungen nachkommen können.

"Rookburgh" Zugang im Themenbereich "Berlin" (c) Christopher Hippe / ThemePark-Central.de
„Rookburgh“ Zugang im Themenbereich „Berlin“ (c) Christopher Hippe / ThemePark-Central.de

Besonders interessant ist die Aussage „Erlebnis bei Tag und Nacht“, da dies viel bedeuten kann. Wird es ein komplettes Indoor Erlebnis oder wird man in „Rookburgh“ auch übernachten können? Dies wird tatsächlich möglich sein. Denn der Themenbereich wird ein eigenes einmaliges Hotel bekommen. Dazu kommen wir allerdings noch später in diesem Artikel.

Anhand der bisherigen Grafiken, wird der neue Themenbereich das Thema Steampunk aufnehmen. Steampunk ist ein Mix aus futuristischen bzw. technischen Materialien und dem viktorianischen Zeitalter. Dadurch erhalten eigentlich moderne Dinge einen gewissen Retro Look. Die Figuren aus diesem Genre, erinnern dagegen eher an das viktorianische Zeitalter. In manchen Romanen wirkt dieses Setting sogar etwas düster und rau. Häufige Elemente sind dampf- und zahnradbetriebene Maschinen und ein gewissen drang zu neuen Abenteuer.

Die beiden Eingänge in die neue Themenwelt, wird über die Themenbereich „Fantasy“ und „Berlin“ sein. Apropos Eingang! Der Eingang von der Themenwelt „Berlin“, soll sehr spektakulär werden. Dieser wird als eine Art U-Bahn Station gestaltet sein und einen idealen Zugang zur Neuheit sein. Rote Backsteinmauern, Schornsteine und feine Mosaikkunst zieren den Zugang.

Zum Schluss möchten wir auf die bisher bekannte Grundgeschichte des neuen Themenbereichs eingehen. Allem Anschein nach dreht sich alles um die so genannte „Rookburgher AirRail Company“. Diese hat die unbändigen Wunsch den Traum vom Fliegen und der unendlichen Freiheit zu ergründen. Bei diesem Vorhaben ist die weltweite Achterbahn Neuheit „F.L.Y.“ entstanden, welche sehr stark mit dem gesamten Themenbereich interagieren wird. Sei es unglaubliche Flugfiguren oder nahe Flugpassagen am Hotel „Charles Lindbergh“ vorbei. All dies wird man bald im Phantasialand erleben können.

F.L.Y. eine weltweit einmalige Achterbahn im Phantasialand

(c) Phantasialand
(c) Phantasialand

Das Phantasialand wird, schneller als erwartet, eine neue Achterbahn eröffnen. Denn die neue Bahn, soll dem Besucher das Gefühl des Fliegens geben. Passenderweise nennt der Park die Achterbahn auch „F.L.Y.“, ob dies auch der schlussendliche Name sein wird, ist bisher noch nicht bestätigt. Allerdings wird es eine weltweit einmalige Bahn, denn es wird ein so genannter „Flying Launched Coaster“.

Außerdem wird die neue Achterbahn, der weltweit längste „Flying Coaster“ werden. Die bisher längste Achterbahn dieser Art ist „Flying Dinosaur“ in den Universal Studios Japan. Dort ist die Bahn 1.124 Meter lang, somit wird das Phantasialand eine länger Bahn als diese bauen.

Des Weiteren hat der Freizeitpark bereits bestätigt, das „F.L.Y.“ keinerlei virtual Reality nutzen wird. Das Phantasialand wolle die Besucher mit tatsächlicher Thematisierung begeistern.

„Flying Launched Coaster“?

Doch was genau ist ein „Flying Launched Coaster“? Der Name „Flying Coaster“ definiert sich durch die Position der Fahrer während der Fahrt. Während man wie bei einem „Inverted Coaster“ (z.B. Black Mamba im Phantasialand) Platz nimmt, werden die Sitze nach dem verriegeln der Bügel um 90 Grad gekippt. Durch diesen Kippvorgang, liegen die Fahrer wie Superman in Fahrtrichtung. Daher der Name „Flying Coaster“, im Fall Phantasialand haben wir noch den Zusatz „Launched“ im Namen. Dies bedeutet einfach, dass der Zug horizontal beschleunigt wird um die Strecke zu bewältigen. Bestes Beispiel für einen Launch Coaster, befindet sich mit „Taron“ auch im Phantasialand. Eine derartige Achterbahn gibt es weltweit noch nicht. Aber klar ist auch, dass aufgrund der Gegebenheit ein üblicher „Flying Coaster“ mit Lifthill praktisch unmöglich wäre

So wird der neue "Flying Coaster" von Vekoma aussehen © Vekoma / cslkenny via Twitter
So wird der neue „Flying Coaster“ von Vekoma aussehen © Vekoma / cslkenny via Twitter

Hersteller ist bereits bekannt

Zu den bereits bekannten Informationen gehört der Hersteller der neuen Achterbahn. Es wird der niederländische Hersteller Vekoma sein. Vekoma konnte bislang 6 Bahnen diesen Typs verkaufen. Die erste ist „Stealth“ in Californias Great Adventure im Jahr 2000 gewesen. Nach nur 3 Jahren Betrieb, wurde die Bahn jedoch wieder abgebaut und Carowinds verkauft. Dort ist die Bahn bis heute noch aktiv unter dem Namen „Nighthawk“. Generell unterscheidet Vekoma unter zwei Bezeichnungen von „Flying Coaster“. Zum einen „Flying Dutchman“ und zum anderen „Stingray“.

(c) Vekoma
(c) Vekoma

Dabei ist „Flying Dutchman“ die Weiterentwicklung von „Stingray“. Großer Unterschied im Vergleich zu den Bahnen von Bolliger & Mabillard ist, dass die Gäste während der Fahrt in Position gefahren werden. Also nicht in der Station, so wie es bei Bolliger & Mabillard der Fall ist. Dadurch können die Ent- und Beladezeiten innerhalb der Station minimiert werden. Außerdem werden die Gäste bei Vekoma in eine liegende Postion gebracht und nicht in eine hängende. Anschließend wird während der Fahrt ein 180 Grad Element durchfahren, dass von dort an die Gäste unter der Schiene fahren. Vekoma gibt eine Mindestgröße von 140 cm an.

Übernachten im Hotel Charles Lindbergh

Anfangs war alles noch eine reine Spekulation, doch man wird tatsächlich in „Rookburgh“ übernachten können. Dadurch verschmilzt Realität und Themenwelt für die Übernachtungsgäste in hohem Maße.

Das Phantasialand zeigt ein interessantes Raumkonzept © Phantasialand

Das Motto des Hotels ist „Sleep like an Aeronaut“ und dies schafft das Hotel „Charles Lindbergh“ auf interessante Art und Weise. Denn die Zimmer werden große Rohre sein in denen man übernachten wird. Das Hotel wird mitten im Themenbereich entstehen und eine einzigartige Interaktion mit der Achterbahn „F.L.Y.“ geben. Wie genau diese aussehen wird, nannte das Phantasialand bislang noch nicht. Dennoch wird diese Kombination aus Übernachtungsangebot und Steampunk Themenwelt, der ein eindrucksvolles Gesamterlebnis schaffen. Bereits bekannt ist allerdings, dass das Hotel „Charles Lindbergh“ aus fünf Teilen bestehen wird. Somit ist es für das Phantasialand möglich, dass neue Hotel im gesamten Themenbereich „Rookburgh“ zu verteilen. Diese Teile des Hotels wird insgesamt 106 Zimmer umfassen und bis zu sechs Stockwerke haben. Durch diese einmalige Architektur, werden die Übernachtungsgäste einen tollen Ausblick auf „Rookburgh“ haben.

Phantasialand bietet auch kulinarisch eine große Vielfalt an!

Damit es allen Gästen in „Rookburgh“ gut gehen wird, hat das Phantasialand eine spannende Auswahl an Restaurants gefunden. Diese geht von Sandwiches über Schokolade bis hin zu Craft-Bier. Lasst uns gemeinsam auf das kulinarische Angebot der Steampunk Welt werfen!

Das Hauptrestaurant wird das „Uhrwerk“ sein, ein imposantes Restaurant mit dem Charakter zwischen Werkstatt und Wirtshaus. Der Mittelpunkt vom „Uhrwerk“, wie sollte es auch anders sein, ist eine riesige Uhr inmitten der Lokalität. Über zwei Etagen werden hier alle „Rookburgher“ herzhaft und bodenständig versorgt. So auch die Gäste von „Charles Lindbergh“ und die Gäste im Phantasialand. Morgens und Abends ist das „Uhrwerk“ speziell für die Hotel Besucher geöffnet, während am Tage auch normale Phantasialand Gäste zünftig essen können.

Neben dem „Uhrwerk“ wird es noch ein Sandwich Lokal geben und für süße Zähne eine Chocoladen & Candy Werkstatt geben. Besonders die Süßigkeiten Werkstatt wird für viele ein Highlight sein. Denn dank einer Show-Werkstatt, werden die Besucher bei der Hersteller hautnah dabei sein. Sei es Wasserbäder, die Conchiermaschinen oder die Abkühlspirale, all dies werden die Besucher sehen können. Ziemlich cool oder?

Für einen kleinen Absacker ist die „Bar 1919“ da. Mit einem extra für das Phantasialand hergestelltem Craft-Bier buhlt die „Bar 1919“ um die Gunst der Rookburgher. Das Flair in dieser Bar ist wirklich beeindruckend, es ist ein toller Mix aus Steampunk und einer gemütlichen Lokalität. Richtig beschreiben kann man es gar nicht, man sollte einfach selbst sich einen Eindruck verschaffen. Damit man an einem langen Abend nicht nur an der Bar sitzt, wird es auch die Möglichkeit geben Billiard zu spielen. Neben dem bereits erwähnten Craft-Bier, wird es auch eine große Anzahl von frisch zubereiteten Cocktails geben. Der ideale Abschluss eines Tages in „Rookburgh“.

Wann wird „Rookburgh“ im Phantasialand eröffnen?

Das ist natürlich die wichtigste Frage, die alle Besucher des Phantasialands interessiert. Eine offizielle Aussage, des Freizeitparks gibt es bislang nicht.  Aufgrund des Baufortschritts, den man einsehen kann, muss noch einiges passieren. Daher ist es schwierig ein Eröffnungsjahr zur nennen. Als realistischen Zeitraum könnte man die Saison 2020 nennen.

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