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Von der Achterbahn bis zum People Mover: Maurer Rides stellt die Spike Plattform vor

PM360 © Maurer Rides
PM360 © Maurer Rides

Eine technische Basis, sieben Modulbereiche und unzählige Möglichkeiten: Maurer Rides zeigt, wie sich völlig unterschiedliche Attraktionen aus einem gemeinsamen Baukasten entwickeln lassen.

Wie entwickelt man außergewöhnliche Attraktionen, ohne technisch jedes Mal bei null anzufangen? Diese Frage hat sich Maurer Rides gestellt und mit der neuen Spike Plattform eine Antwort gefunden, die es in sich hat. Bewährte Technologien werden in einer gemeinsamen modularen Architektur gebündelt und immer wieder neu kombiniert. Das Ergebnis: Vom interaktiven Roller Coaster über Dark Rides und Signature Attractions bis hin zum People Mover oder Materialtransport entstehen völlig unterschiedliche Anwendungen auf einer gemeinsamen technologischen Basis. Klingt nach Effizienz mit Stil, und genau das ist es auch.

Eine Basis, viele Produkte

Das Herzstück der Plattform ist der patentierte Spike-Zahnstangenantrieb. Elektrisch angetriebene Antriebsräder greifen formschlüssig in die Zahnstange der Schiene und ermöglichen dadurch 100 Prozent Traktion, ganz unabhängig von Steigung, Wetter oder Beladung. Das bedeutet: Beschleunigung ist praktisch an jeder Stelle der Strecke möglich, auch bergauf oder nach einem vollständigen Stopp. Und beim Bremsen wird sogar Energie zurückgewonnen, was dem Ganzen einen angenehm nachhaltigen Touch verleiht.

Mit Software-Defined Dynamics (SDD) wird zudem das Fahrverhalten programmierbar. Geschwindigkeitsprofile, Stopps, Rückwärtsfahrten und Effekttrigger lassen sich innerhalb der definierten Systemgrenzen gezielt auf das gewünschte Erlebnis abstimmen. Auf diesem gemeinsamen Kern baut ein wachsendes Portfolio auf, von kompakten interaktiven Coastern bis zu neuen Hochkapazitätskonzepten wie Spike Train und Spike Tandem.

Jörg Beutler, CEO von Maurer Rides, bringt es auf den Punkt: „Das Prinzip der Spike Plattform ist einfach: Wir kombinieren bewährte technische Module immer wieder neu. So können gemeinsam mit unseren Kunden außergewöhnliche Attraktionen entstehen, ohne bei jedem Projekt technisch bei null anzufangen.”

Sieben Ebenen, unzählige Konfigurationen

Die Spike Plattform gliedert sich in sieben aufeinander abgestimmte Modulbereiche: Track & Supports, Drive Unit, Passenger Carriers, Controls & SDD, Multimedia, Interaction sowie Service & Accessories. Je nach Anwendung werden daraus passende Systeme konfiguriert, wobei unterschiedliche Schienen-, Antriebs- und Fahrzeugmodule ein breites Spektrum abdecken.

Besonders sichtbar wird die Vielfalt beim Fahrerlebnis selbst. Klassischer Sitz, bewegliche und rotierende Sitzsysteme oder Stand-up-Konzepte lassen sich mit interaktiven Bedienelementen kombinieren. Sound, Beleuchtung und Showeffekte werden direkt ins Fahrzeug integriert und positionsgenau mit der Fahrt synchronisiert. So entsteht Individualität genau dort, wo sie für euch als Gäste am meisten zählt: beim Erlebnis selbst.

World’s Firsts auf bewährtem Fundament

Der Plattformgedanke verbindet zwei Anforderungen, die bei neuen Attraktionen häufig im Widerspruch zueinanderstehen: Differenzierung und technische Planbarkeit. Neue Erlebnisse müssen nicht zwangsläufig bedeuten, sämtliche Komponenten neu zu entwickeln. Bereits entwickelte und validierte Module können neu kombiniert und gezielt um projektspezifische Elemente ergänzt werden.

So können individuelle World’s Firsts auf einer bewährten technischen Basis entstehen, mit großer Freiheit bei Layout, Fahrzeug, Fahrdynamik, Interaktion und Inszenierung. Gleichzeitig beschleunigt die gemeinsame Architektur die Entwicklung neuer Produkte. Aktuelle Entwicklungen wie Spike Train und Spike Tandem zeigen bereits, wie sich die Plattform in Richtung höherer Kapazitäten erweitert. Mit dem neuen Spike PM360 geht Maurer Rides sogar noch einen Schritt weiter und überträgt die Spike-Technologie auf neue Anwendungen im Personentransport.

Eine Plattform, die weiterwächst

Die Spike Plattform ist bewusst nicht als abgeschlossener Baukasten konzipiert, sondern als kontinuierlich wachsendes System. Software, Fahrprogramme sowie Multimedia- und Interaktionsinhalte können innerhalb der freigegebenen Systemgrenzen weiterentwickelt werden. Definierte Schnittstellen schaffen darüber hinaus die Grundlage für spätere kompatible Module und Upgrades. Damit soll eine Spike-Anlage auch nach ihrer Eröffnung von der Weiterentwicklung der Plattform profitieren können.

„Wir wollen Attraktionen schaffen, die sich über ihren Lebenszyklus weiterentwickeln können. Neue Ideen sollen nicht automatisch eine komplett neue Anlage erfordern. Genau dafür schaffen wir mit der Spike Plattform die technische Grundlage”, so Beutler weiter.

Vom Coaster bis zum Transport

Die Plattform ermöglicht Anwendungen weit über die klassische Achterbahn hinaus. Maurer Rides konzentriert sich dabei auf fünf Bereiche: Roller Coaster, Dark Ride, Signature Attraction, Passenger Transport sowie Material Handling & Cargo. Gerade im Personentransport entstehen dadurch neue Ansätze, Mobilität selbst zum Erlebnis zu machen. Maurer Rides fasst diesen Ansatz unter dem Begriff „Transportainment” zusammen. Der neue Spike PM360 wird zeigen, wie weit sich dieser Gedanke entwickeln lässt. Weitere Details dazu will Maurer Rides separat vorstellen.

Individuelle Projekte können außerdem gemeinsam mit Maurer Rides im sogenannten Spike Studio entwickelt werden. Der strukturierte Co-Creation-Prozess führt von Briefing und Konzeptentwicklung über Prototyping und Validierung bis zur Umsetzung, sodass neue Funktionen frühzeitig getestet werden können, bevor sie überhaupt in ein konkretes Projekt einfließen.

Über Maurer Rides

Maurer Rides GmbH mit Sitz bei München entwickelt und produziert seit Jahren innovative Achterbahnen, Fahrgeschäfte und Transportsysteme. Mit dem patentierten Spike-Antrieb verbindet das Unternehmen elektrische Antriebstechnik mit programmierbarer Fahrdynamik, Interaktivität und außergewöhnlicher Layoutfreiheit. Die Spike Plattform bildet dabei die gemeinsame technologische Basis für ein wachsendes Portfolio aus Roller Coastern, Dark Rides, Signature Attractions, People Movern und Cargo-Anwendungen. Die Plattform ist ab sofort auf der neu gestalteten Website von Maurer Rides verfügbar, ein begleitendes Whitepaper erläutert Technologiearchitektur, Modularität und Entwicklungsstrategie im Detail.

Was haltet ihr von dem Baukastenprinzip? Würdet ihr lieber auf einem Spike Train mitfahren oder wartet ihr lieber auf die ersten konkreten Park-Ankündigungen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

Quelle: Pressemitteilung Maurer Rides, 07. September 2026

Chris

Angefangen hat alles auf der Grand-Canyon-Bahn im Phantasialand. Seitdem wurde die Begeisterung für Freizeitparks und der Flucht aus dem Alltag entfacht. Nun möchte ich Euch zusammen mit dem Team, ein Stückchen Spaß nach Hause bringen.

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