Die Achterbahn des brasilianischen Freizeitparks Beto Carrero World dreht vorerst keine Runden mehr, denn die FireWhip wird für stolze 24 Millionen Reais (ca. 4 Millionen Euro) generalüberholt. Wer also plant, in den nächsten Monaten dem Park einen Besuch abzustatten, sollte wissen: Die intensivste Achterbahn des Parks pausiert bis voraussichtlich Anfang September.
Dein Fast Pass zu den Themen, die dich richtig interessieren:
Was steckt hinter der Modernisierung?
Die FireWhip durchläuft derzeit ein sogenanntes Retrofit, bei dem die Attraktion modernisiert wird, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren. Kernstück der Arbeiten ist der vollständige Austausch der Schienen, von denen sage und schreibe 502 Meter erneuert werden. Darüber hinaus erhält die Bahn neue technologische Systeme, darunter Magnetbremsen und eine moderne Automatisierungstechnik, die eigens in den Niederlanden von Vekoma entwickelt wurde.
Was ändert sich nach der Renovierung?
Keine Sorge: Geschwindigkeit, Überkopfelemente und das bekannte Kribbeln im Bauch bleiben vollständig erhalten. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Fahrt künftig deutlich geschmeidiger und komfortabler wird, ohne die typischen Ruckel- und Stoßmomente. Ziel der Investition ist die Modernisierung einer Attraktion, die 2028 ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, aber keine komplette Neugestaltung.
Die FireWhip in aller Kürze
Die FireWhip gilt als die intensivste Achterbahn der Beto Carrero World. Bei diesem Suspended Looping Coaster befinden sich die Schienen oberhalb der Züge, die Füße der Fahrgäste baumeln dabei frei in der Luft. Die Strecke ist knapp 700 Meter lang, beinhaltet fünf Überkopfelemente und erreicht Spitzengeschwindigkeiten von rund 80 km/h. Eine Runde dauert rund eineinhalb Minuten, welche sich für manchen Fahrgast deutlich länger anfühlen dürfte.
Wann öffnet die FireWhip wieder?
Die Attraktion ist von Juni bis August geschlossen, die Wiedereröffnung ist für Anfang September geplant. Die Modernisierungsarbeiten beschäftigen rund 140 Fachleute in drei Schichten rund um die Uhr. Zudem werden mehr als 160 Stunden Tests und Simulationen durchgeführt, darunter Betriebsabläufe ohne Passagiere sowie mit verschiedenen Lastszenarien, bevor die ersten Gäste wieder einsteigen dürfen.
Quelle: Beto Carrero World, 19. Juni 2026





Schreibe einen Kommentar