SeaWorld plant Einsparungsmaßnahmen

(c) SeaWorld
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SeaWorld Entertainment hat Einsparungsmaßnahmen, für die kommenden Jahre angekündigt. Insgesamt sollen rund 36 Millionen Euro bis 2018 eingespart werden. Dies soll unteranderem durch höhere Eintrittspreise und neuen Preismodellen mit unterstützt werden.

Einnahmen um 2 Prozent gefallen

Im dritten Quartal vielen die Einnahmen um 2 Prozent zum Vorjahr. Dies sei durch das schlechte Wetter und den sinkenden Besucherzahlen aus Latein Amerika zu erklären.

SeaWorld nannte auch, dass die Jahreseinnahmen bisher bei knapp 60 Millionen Euro liegt. Das Jahr zuvor lagen diese zum gleichen Zeitpunkt jedoch bei 90 Millionen Euro. Alles in allem sieht es nicht positiv für die Gruppe aus. Letztendlich brauch die Gruppe mehr finanzielle Flexibilität, um bessere langfristige Strategien zu entwickeln.

Wie soll es für SeaWorld weitergehen?

Anfang des Jahres gab die Gruppe bekannt, die Orca Wale auf einen längeren Zeitraum aus den Parks zu verbannen. Diese Entscheidung kam unter anderem daher, dass die Parks von Tierschützern kontinuierlich in der Kritik standen. Doch wie kann das funktionieren, wenn das Hauptwerbemittel des Parks den Park verlassen soll?

Die Einsparungen sollen vor allem durch die Minimierung der Betriebskosten entstehen. Daher kann davon ausgegangen werden, dass die SeaWorld Parks in der Nebensaison gewisse Tage geschlossen sein werden. Außerdem sollen vermehrt Saisonkarten vermarktet werden und die Eintrittspreise erhöht werden. Ob dies die Parks retten wird bleibt abzuwarten, der Trend zeigt bislang stark nach unten.

Chris

Chris

Angefangen hat alles auf der Grand-Canyon-Bahn im Phantasialand. Seitdem wurde die Begeisterung für Freizeitparks und der Flucht aus dem Alltag entfacht. Nun möchte ich Euch zusammen mit dem Team, ein Stückchen Spaß nach Hause bringen.

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