Internationale Parks

Gardaland 4 All: 2-Tage-Meeting mit Behinderten Verbänden Im Gedankenaustausch für Spaß ohne Grenzen

© Gardaland
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Nach der erfolgreichen ersten “Gardaland 4 All” Initiative von 2016, ist Gardaland erneut- in Zusammenarbeit mit Village 4 All – Promoter eines weiteren 2-Tage Meetings mit 13 Nationalverbänden, die sich stellvertretend um verschiedene Arten von körperlichen, kognitiven und sensorischen Behinderungen kümmern. Zielsetzung ist die umfassende Auseinandersetzung mit diesen Problematiken, um die Erfahrung im Park von Personen mit besonderen Anforderungen noch weiter zu verbessern.

Der Besuch der Teilnehmer am Parkerlebnis gab den Ausschlag für die Initiative Gardaland 4 All: diese “Special guests” konnten angenehme Momente von Spaß und Unterhaltung im Park genießen und “hautnah” einige Attraktionen selbst testen und erleben, wie die neue Ausführung von I Corsari, die lustige Mammut Attraktion, das adrenalinstarke Oblivion – The Black Hole und Flying Island mit seinem herrlichen Panorama. Eine besondere Neuheit der zweiten Ausgabe des Events war die Einladung von Gardaland, den Park als mystery guest in den Monaten vor dem Event zu erleben und so in absoluter Autonomie die Zugänglichkeit der Attraktionen selbst zu testen.

Nach dem Parkbesuch fand eine Roundtable-Diskussion statt, die den Teilnehmern ermöglichte, ihre Vorschläge zur Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten des Parks unter Berücksichtigung eigener Gesichtspunkte und verschiedener Betrachtungen vorzubringen. Das Treffen gab Anlass zu interessanten Vorschlägen und wichtigen Tipps wie die vereinfachte grafische Gestaltung des Parkplans, die Einfügung von Angaben von besser geeigneten Zielstrecken, um zu den jeweiligen Attraktionen zu gelangen, die Informationen im Hinblick auf verschiedene Aspekte der Zugänglichkeit auch mit Hilfe von digitalen “Wegweisern” noch klarer zu gestalten, – um das Vorwissen zu vergrößern – ein Areal für Führhunde vorzusehen, den Zugang zu Restaurants und Gastronomieständen noch praktischer sprich behindertengerechter zu gestalten und – last but not least – eine „Ruhezone“ im stimulierenden Umfeld des Parks einzurichten.

Die Direktion widmet diesen Anforderungen größte Aufmerksamkeit. Für Gardaland ist dieser Gedanken- und Ideenaustausch von grundlegender Bedeutung: er ermöglicht Verbesserungen des eigenen Selbstverständnisses und der Zielsetzung, einen Freizeitpark zu bieten, der allen Gästen höchsten Spaß im Park sichert.

Danilo Santi, General Manager Theme Parks Gardaland, hat in diesem Zusammenhang erklärt:” Anlässlich des zweiten Forums zum Thema Behinderungen, das in diesen Tagen stattfand, haben wir uns mit zahlreichen Verbänden getroffen, die Personen mit besonderen Anforderungen betreuen und haben mit ihnen über die Projekte, Ideen und Vorschläge diskutiert, um Gardaland zu einem echten Park für alle zu machen.”. Santi hat weiter ausgeführt “Wir arbeiten in diesem Zusammenhang an einem großen Projekt: ein Spielareal, das allen Kindern gewidmet sein soll, auch denen, die besondere Anforderungen haben, damit alle zusammen sich in einem Park amüsieren können, der in jeder Hinsicht als ‚all inclusive‘ Park angesehen werden kann”.

Das vor zwei Jahren begonnene Gardaland 4 All Projekt konnte bereits einige Verbesserungen im Gastronomiebereich und der Nutzungsfähigkeit der Attraktionen verzeichnen, die der Analyse kritischer Aspekte, der aufmerksamen Berücksichtigung von Anfragen in dieser Richtung und der sorgfältigen Prüfung der Umsetzungsfähigkeit auf der Grundlage von Machbarkeitsstudien zu verdanken sind, wobei stets die von den einschlägigen Richtlinien vorgesehenen Beschränkungen und die erforderliche Sicherheit für alle eingehalten werden müssen.

Ein besonders wichtiges Ergebnis ist z.B. der neu eingerichtete Easy Rider Service, der in enger Zusammenarbeit mit dem ProgettoYeah! Verband konzipiert und realisiert wurde, um Spaß im Park auch behinderten Personen zu sichern, wie z.B. Gästen mit verminderter Sichtfähigkeit, Bewegungseinschränkungen, von Autismus oder dem Down Syndrom betroffenen Besuchern. Der von April bis Juli und im September aktive Easy Rider Service unterstützt die Gruppe mit der Ausarbeitung von individuell an die jeweiligen Anforderungen angepassten Gehstrecken, der Begleitung zum Eingang der Attraktion und Erklärungen zu den Charakteristiken des jeweiligen Fahrgeschäfts. Easy Rider kümmert sich auch im Auftrag der Gäste um die Reservierung in den Restaurants des Parks.

Wir sprechen hier von einer absoluten Neuheit im Bereich Freizeit – und Themenparks: Gardaland bietet als erster Park einen maßgeschneiderten Service für Gäste mit besonderen Anforderungen.

Als weiterer großer Erfolg stellte sich die Vereinbarung zwischen Gardaland und dem Dachverband Coordown Onlus heraus (Nationale Koordination der Verbände für Personen mit Down Syndrom). Die Vereinbarung regelt den Zugang zu den Attraktionen und sichert gleichzeitig die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften bei Evakuierungsmaßnahmen. Damit können die vom Down Syndrom betroffenen Gäste nach vorheriger Unterzeichnung eines Entlastungsformulars durch die verantwortliche Person auch die Attraktion Raptor besuchen.

Weitere wichtige Ergebnisse wurden mit der Einrichtung eines Welcome Desk für Behinderte erzielt: geschultes Personal kümmert sich um die Gäste und erleichtert den Besuch mit der Ausgabe von drei verschiedenen Info – Broschüren, die jeweils kognitiven, körperlichen und sensorischen Behinderungen gewidmet sind.

Gardaland hat außerdem den Zugang zu den Parkattraktionen für Gäste mit besonderen Behinderungen erheblich erleichtert: Blinde und Personen mit beschränktem Sehvermögen können jetzt alle Attraktionen besuchen, für Besucher mit kognitiven und körperlichen Behinderungen wurde der Zugang zu bestimmten Attraktionen erweitert und man ist ständig bemüht, die Nutzfähigkeit auch anderer Attraktionen wesentlich zu steigern.

Das eindeutig wichtigste Resultat ist und bleibt jedoch die in diesen zwei Tagen erlebte Erfahrung mit Momenten eines überaus lebhaften und tiefgründigen Gedankenaustausches, gemeinsamen Überlegungen und Betrachtungen und viel gemeinschaftlichem Spaß. Die beiden Tage haben alle zu dem einheitlichen und einstimmigen Grundgedanken gebracht, dass der Dialog ausschlaggebend für das Wachstum einer Kultur ist, die allen zugänglich ist und Offenheit gegenüber anderen als wesentliche Charakteristik in sich birgt.

© Pressemitteilung Gardaland, 01. Oktober 2018

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