Schloss Beck startet in die Saison 2026: Neuer Wasserspielplatz, frisch renovierter Gruselkeller und große Pläne für die Zukunft
Der Freizeitpark Schloss Beck geht in die neue Saison und hat sich ordentlich herausgeputzt. Während du in der Warteschlange gestanden hast, wurde hinter den Kulissen kräftig investiert, renoviert und geplant. Was dich in dieser Saison erwartet und warum das barocke Schmuckstück im Ruhrgebiet einen Besuch verdient.
Der Wasserspielplatz kommt wirklich, diesmal
Das mit Abstand meistdiskutierte Projekt der vergangenen Jahre ist der neue Wasserspielplatz. Eigentlich für 2025 geplant, wurde die Fertigstellung immer wieder nach hinten verschoben, bürokratische Hürden, Bauprobleme und zuletzt Mängel am Beton machten dem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung. Gut zwei Millionen Euro wurden investiert, und die festgestellten Risse im Beton sind laut Park kein Sicherheitsproblem, beeinträchtigen jedoch die Optik. Eine abschließende Ausbesserung soll erst nach der Sommersaison erfolgen.

„Es ist eine Never-Ending-Story”, sagt Geschäftsführerin Katharina Graveland-Kuchenbäcker mit einer Offenheit, die man selten von Parkleiterinnen hört. Gleichzeitig klingt sie zuversichtlich: Die Eröffnung sei in den kommenden Wochen vorgesehen. „Ich bin da optimistisch”, so die Schlossherrin. Der neue Spielbereich soll künftig noch mehr Familien ansprechen und gilt als zentrales Element der Parkentwicklung.
Gruselkeller im neuen Gewand
Wer den Gruselkeller kennt, darf sich auf eine deutlich intensivere Erfahrung freuen. Moderne Licht-, Nebel- und sogar Geruchseffekte sowie ein eigens komponierter Soundtrack sorgen für eine neue Qualität des Gänsehaut-Erlebnisses. Einige Szenen wurden zudem komplett neu gestaltet. Ob das gut oder schlecht für dein Herz ist, kannst du in dieser Saison selbst herausfinden.

Auch die bei Kindern beliebte Pferdereitbahn wird aufgewertet: Neue Thematisierungselemente, Figuren, Bepflanzung und ein erneuertes Dach sollen die Attraktion bis Mai deutlich attraktiver machen. Ziel ist es, den Park nicht nur technisch, sondern auch atmosphärisch weiterzuentwickeln.
Das Schloss als Herzstück
So sehr die neuen Attraktionen im Mittelpunkt stehen, bleibt der Erhalt des historischen Schlosses das wichtigste Projekt überhaupt. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem die Kapelle und das Herrenzimmer aufwendig restauriert. Weitere Maßnahmen sind geplant, darunter ein neues Dach, für das das Gebäude während der Saison eingerüstet werden muss. Insgesamt fließt ein siebenstelliger Betrag in den Erhalt des Kulturdenkmals.
„Das Schloss ist der Kern unseres Freizeitparks und hat für uns höchste Priorität”, betont Katharina Graveland-Kuchenbäcker. Hinter dieser Aussage steckt echte Überzeugung, denn ohne das Schloss wäre Schloss Beck schlicht ein anderer Park.

Neue Zielgruppen und Eventformate
Die laufenden Investitionen sind Teil einer langfristigen Strategie: Schritt für Schritt wird der gesamte Park modernisiert, inklusive Infrastruktur wie Energieversorgung und der vollständigen Erneuerung der Brücke zwischen den Parkteilen.
Gleichzeitig richtet sich der Blick auf neue Zielgruppen. Schloss Beck soll künftig stärker als Eventlocation positioniert werden. Das barocke Ambiente ist bereits als Hochzeitslocation etabliert, nun sollen auch Firmenevents stärker in den Fokus rücken. Dafür wird in Technik, Räume und Personal investiert.
Erste Erfolge gibt es schon: Der Wintermarkt im Februar lockte überraschend viele Besucher an. „Wir waren selbst überrascht, wie viele Leute kamen”, so Katharina Graveland-Kuchenbäcker. Am 30. und 31. Januar 2027 soll der Markt eine Fortsetzung finden. Im Sommer und Herbst sind weitere Formate geplant, von barocken Mottopartys bis hin zu etablierten Events wie „Becki’s Herbst- und Geisterfest”.





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