Internationale Parks

Walt Disney Company mit interessanten Zahlen

Dornröschen Schloss (c) Disneyland Paris
Dornröschen Schloss (c) Disneyland Paris

Die Walt Disney Company hat die Ergebnisse aus dem vierten Quartal bekannt gegeben.

Darin geht hervor, dass generell ein positives Jahr zu verzeichnen ist. Die Besucher haben mehr in den Parks ausgegeben und öfter in den Hotels übernachtet. Die internationalen Parks waren nicht so erfolgreich. In den Parks in Paris und Hong Kong, mussten Besucherrückgänge verzeichnet werden. Auch im Disneyland Shanghai konnte nicht das erhoffte Ergebnis erreicht werden. Dies hatte mit den unerwartet hohen Kosten vor der Eröffnung zu tun.

Viertes Quartal für Disney positiv

Im vierten Quartal konnte das Vorjahresergebnis um ein Prozent gesteigert werden. Insgesamt nahm die Division “Parks and Resorts” 4,4 Milliarden USD ein. Trotzdem ist das operative Ergebnis um 5 Prozent auf 699 Millionen USD gesunken.

Disneyland Paris mit einem weiteren schwachen Jahr

Wie bereits erwähnt, musste das Disneyland Paris mit einem Besucherrückgang zu kämpfen. Auch die Bettenauslastung der Hotels, war im vergangenen Jahr nicht zufrieden stellend. Dadurch hat der Park insgesamt 705 Millionen Euro Verlust gemacht. Im vergangenen Jahr waren es “nur” 84,2 Millionen Euro.

Besonders hart getroffen war der Park von den Anschlägen in Paris. Nicht nur die Besucher blieben dem Park dadurch fern, auch die Sicherheitskosten stiegen um 5 Prozent für den Park. Natürlich spielen auch die Renovierungsarbeiten zahlreicher Hauptattraktionen eine Rolle in dem Besucherrückgang. So waren “Space Mountain”, “Star Tours” und “Big Thunder Mountain” unter anderem einen längeren Zeitraum geschlossen.

Das kommende Jahr ist für Disneyland Paris ein besonders wichtiges. Denn der Park feiert seinen 25. Geburtstag, dafür wurden bereits interessante Neuheiten bekannt gegeben. Angeblich soll der Mutterkonzern dafür dem Park unter die Arme greifen. Es sollen dem Park mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt haben. Unter anderem sollen Verwaltungskosten erlassen werden und für die kommenden zwei Jahre keine Lizenzkosten anfallen.

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