Efteling plant bis zum Parkjahr 2032 Klimapositiv zu sein. Dieses ehrgeiziges Ziel bedarf eines genauen Plans, welcher mit einem neuen nachhaltigen Energiesystem fortgeführt wird. Dieses neue System basiert komplett auf erneuerbaren Energiequellen.
Efteling nimmt neues Energiesystem in Betrieb
Mit dem neuen Energiesystem ist Efteling in der Lage Gebäude in dem Themenbereichen „Anderrijk“ zu heizen und kühlen, ohne dass dabei Erdgas verwendet werden muss. Stattdessen geschieht dies nun durch einen kürzlich in Betrieb genommenen Energiespeicher. Mit dem im Erdreich verlegten Wärmetauscher werden fortan das Efteling Theater, die Attraktion „Fata Morgana“ sowie die Restaurants „Fabula“ und „Frau Boltes Küche“ versorgt.
Auch das Efteling Grand Hotel und die Grusel-Attraktion „Danse Macabre“, die in den nächsten beiden Jahren eröffnet werden, werden an das neue System angeschlossen. Ebenso wird der See der Wassershow „Aquanura“ mit dem nachhaltigen Energiesystem versorgt. Wärme und Kälte des Oberflächenwassers sowie die Wärme der laufenden Attraktionen werden genutzt, um zu verhindern, dass der Teich im Winter einfriert. Andersherum sorgt das kühle Wasser aus dem thermischen Energiespeicher dafür, dass sich im Sommer weniger Algen in „Aquanura“ ansiedeln.
Dank des neuen Energiesystems sinkt der Erdgasverbrauch von Efteling um rund 20 Prozent. Dies entspricht ungefähr jährlich 350.000 Kubikmetern Gas. Zudem wird der CO₂ Ausstoss um 630 Tonnen pro Jahr reduziert.
Großes Ziel: Klimapositiv bis 2032
Bei seinen nachhaltigen Maßnahmen hat Efteling stets ein Ziel vor Augen: Bis 2030 möchte der Park klimaneutral sein, pünktlich zu seinem 80. Jubiläum im Jahr 2032 sogar klimapositiv. Das bedeutet, dass der Freizeitpark dann mehr Treibhausgase aus der Luft ziehen will, als er selbst durch seinen Betrieb ausstößt. So soll der Park auch für zukünftige Generationen mindestens genauso attraktiv bleiben und für „nachhaltig“ schöne Erinnerungen sorgen.
Quelle: Pressemitteilung Efteling, 28. November 2023
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